| Müllroser
Mühle - "Oderland
- Mühlenwerke Müllrose" |
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Von
allen Mühlen an der Schlaube ist die Müllroser Mühle die einzige
produzierende Mühle in Ost - Brandenburg, die als moderner Betrieb
wettbewerbsfähig ist.
Als auffälliger, 6-stöckiger, roter Ziegelbau am Nordufer des Müllroser
Sees, dessen Abfluss zum einstigen Wasserrad geführt hat, bestimmt
sie zusammen mit der Kirche und dem historischem Marktplatz die
Silhouette der Stadt.
Zugleich ist sie nachweislich die älteste Mühle des Schlaubetals.
1275 erste urkundliche Nennung als "slube moln"
1839 Aufbau eines Mühlenbetriebs unter Adolf Schmidt, Umstieg auf
Dampfantrieb
1873-1897 Betrieb entwickelt sich zu einer international bekannten
Handelsmühle und erwarb
Medaillen auf der Weltausstellung in Wien
um 1900 erzeugten 80 Mitarbeiter 70-80 t Mehl pro Tag
nach 1945 "VEB Müllroser Mühlenwerke"
ab 1992 eigenständiges Unternehmen als "Oderland - Mühlenwerke Müllrose"
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Derzeit umfasst das Warenangebot neben dem
herkömmlichen Mahlgut zusätzlich Bio-Produkte wie Weizen- und Roggenkeime
und -Kleie. Da die Mühle sich im ständigen Produktionsbetrieb befindet
sind Führungen nicht möglich.
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| Ragower
Mühle |
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Diese
Mühle ist die einzige mit erhaltener Mühlentechnik im Schlaubetal.
Wahrscheinlich wurde das Flussbett der Schlaube extra verlegt um
das Wasser in einen neu angelegten Mühlenteich zu leiten. Die Mühle
wurde als Getreidemühle erbaut, jedoch auch als Schneidemühle für
Holz betrieben.
erbaut um 1670
ab 1743 in Besitz der Familie Schauer, später Schur
1872 Neubau mit neuer Mühlentechnik
1964 Anschluss an Stromnetz, damit Turbine nutzlos
1968 endgültige Stilllegung
1987 Eintragung in Denkmalliste
1996 Erwerb der Mühle durch Familie Börner
2001 Beginn der Restaurierung als technisches Denkmal und Mühlenmuseum
2006 Fertigstellung Stauanlage, Fischtreppe und Brücke
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Heute beherbergt sie eine rustikale Gaststätte
mit 2 Privatzimmern zum Übernachten. Die gesamte Anlage ist liebevoll
restauriert und lädt zum gemütlichen verweilen ein. In der Schaumühle
können Sie bei einer Führung bestaunen, wie seit jeher Mehl gemahlen
wurde. Im neuen Turbinenhaus befindet sich eine wassergetriebene
Francis-Turbine aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Auf Schautafeln
kann man die Instandsetzungsarbeiten nachvollziehen. Die waldreiche
ursprüngliche Umgebung bietet sich besonders für Radtouren und Wanderungen
an.
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| Bremsdorfer
Mühle |
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Sie
war mit ihrem malerischen Fachwerk wohl seit jeher die schönste
unter den Schlaubemühlen. Im ruhigen Mühlenteich spiegelt sich der
schmucke Fachwerkbau der heutigen Gastwirtschaft wie ein verzaubertes
Märchenschloss. Um die Tradition zu wahren, wurde an der Mühle das
alte Wasserrad durch ein kleineres, neues ersetzt, welches heute
noch klappert.
1520 erste Bewohner
um 1700 wurden etwa 400 kg Mehl im Jahr produziert
später Ausbau zum Holzschneiden und Tuchewalken
Ende 19. Jh. Bau einer Gastwirtschaft
1960er Jahre vollständige Umwandlung in Gaststättenbetrieb
ab 1980 Betrieb einer Forellenzuchtanlage
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Heute beherbergt die Mühle eine beliebte
Ausflugsgaststätte mit regionalen Wild- und Fischspezialitäten.
Nebenan befindet sich eine in den Jahren 2005 und 2006 sanierte
Jugendherberge, welche vor allem Schulklassen mit abwechslungsreichen
Angeboten rund um das Thema Natur lockt.
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| Kieselwitzer
Mühle |
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Sie
war eine oberschlächtige Wassermühle, die im Neuzeller Erbbuch als
"mole zu Kyslowiez" beurkundet wurde. Durch Abriss des alten Mühlengebäudes
und durch Neubau von Wohneinheiten sowie modernen Anlagen für die
Forellensetzlinge wandelte sich inzwischen das Bild im Kieselwitzer
Schlaubegrund grundlegend.
1659 Neubau nach Brand
Betrieb als Getreide- und Schneidemühle
Anfang 20. Jh. Aufbau einer Fischzucht
1930 Einstellung Mühlenbetrieb
1959 Übernahme der Fischzucht durch "VEB Binnenfischerei"
seit 1996 in Privateigentum
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Hier werden heute Regenbogen-Forellen erbrütet
und bis zu einen Gewicht von 15 - 25 Gramm aufgezogen. Der ehemalige
Mühlenteich ist inzwischen ein Paradies für Angler.
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| Schlaubemühle |
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Sie
diente den Bauern von Wirchenow zum Mahlen des Korns. Ab dem 16.
Jahrhundert kamen Mahlgäste aus den Orten Treppeln, Bahro, Henzendorf,
Kobbeln und Göhlen.
In den 1950er Jahren wurde die Obere Schlaubemühle endgültig abgerissen.
Das Grab des letzten Schlaubemüllers Gustav Lindner (gest. 1942)
befindet sich in geweihter Erde in der Nähe der Mühle.
1420 erste urkundliche Erwähnung
1750 Errichtung einer Schneidemühle
("Untere Schlaubemühle")
von 1693 bis 1942 im Besitz der Familie Lindner
ab 1945 Betrieb einer Gaststätte und Ferienheim
ab 1993 Naturschutzzentrum des BUND
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Anstelle der Mühle steht heute das Naturschutz-
Informationszentrum des BUND und ein nachgebautes leichtes Mühlenrad.
Für interessierte Besucher stehen auch Übernachtungsmöglichkeiten
zur Verfügung.
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| Schwerzkower
Mühle |
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Von den einstigen Dorchemühlen gibt sich nur die
Schwerzkoer Sägemühle, mit dem rekonstruierten Wasserantrieb, dem
Besucher zu erkennen. Der älteste Hinweis von 1420 gibt als Ursprung
allerdings eine Mahlmühle an. Um 1900 wurde vermutlich der Sägebetrieb
aufgenommen. Aus jener Zeit stammt auch die wieder funktionierende
Technik in dem bis zum Jahr 2000 restaurierten Denkmal.
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Heute bietet Sägemüllers "Stamm-Tisch" Mühlenromantik
pur. Im Mühlenladen können Produkte der Region erworben werden.
Die zu besichtigende funktionstüchtige Technik stammt aus den Anfängen
des 20. Jahrhundert und wurde im Jahr 2000 restauriert. Ein Höhepunkt
für Technik-Interessierte ist die Vorführung des Sägegatters.
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